Das Bildungspaket – Bilanz nach einem Jahr

Leistungen aus dem Bildungspaket:

Wer kann Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes erhalten?

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. bzw. 25. Lebensjahres aus Familien, die

  • Arbeitslosengeld II / Sozialgeld (Sozialgesetzbuch Buch II – SGB II)
  • Sozialhilfe (Sozialgesetzbuch Buch XII – SGB XII)
  • Leistungen in besonderen Fällen (§ 2 AsylbLG) entsprechend der Sozialhilfe
  • Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG)
  • Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) beziehen.
  • Für Bezieher von Arbeitslosengeld II / Sozialgeld (SGB II) können die Anträge natürlich auch im Jobcenter Bonn gestellt werden. Von dort werden die Anträge der Servicestelle Bildung und Teilhabe zugeleitet.

Anschrift:
Amt für Soziales und Wohnen
Servicestelle Bildung und Teilhabe
Hans-Böckler-Straße 5
53225 Bonn

Etwa ein Jahr ist das Bildungspaket jetzt alt. Ziel des Bildungspaketes war es, Kindern aus bedürftigen Familien unter anderem die Finanzierung von Nachhilfestunden zu ermöglichen. Es ist Zeit für ein erstes Résumé. Doch dieses fällt höchst unterschiedlich aus – abhängig davon, wen man fragt.

Kritiker halten das Bildungspaket für einen Flop

Laut Arbeitsministerin Ursula von der Leyen – deren Ministerium das Bildungspaket initiiert hatte – war das Bildungspaket ein voller Erfolg. Etwa die Hälfte der berechtigten Familien stellt nach Angaben des Ministeriums Anträge zum Bezug von Leistungen aus dem Bildungspaket. Kritiker jedoch bezeichnen die praktische Umsetzung des Pakets gerne als ineffizientes “Bürokratiemonster”. Diese Erfahrung haben leider auch viele betroffene Eltern im Raum Bonn gemacht.

Die Leistungen zur Nachhilfeunterstützung kommen oftmals zu spät

Für jede einzelne Leistung aus dem Bildungspaket müssen Bezieher von ALG II z.B. ein Antrag bei der Arbeitsagentur stellen. Doch der bürokratische Prozess bei den Arbeitsagenturen erweist sich als Hürde.

Bezieher von Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag, oder Leistungen nach dem AsylbLG müssen sich an die Stadt/Gemeinde (Sozialamt) wenden.

Für Bonn ist das Ganze recht praktisch geregelt, dort können sich ALLE Bezugsberechtigten an das Amt für Soziales und Wohnen, Servicestelle für Bildung und Teilhabe (Tel.: 0228 – 77 49 49) im Rathaus Beuel wenden.

Doch der bürokratische Prozess erweist sich als Hürde:

Im Raum Bonn klagen betroffene Eltern immer wieder über die langen Wartezeiten. Bis ein Antrag geprüft und genehmigt wurde, können durchaus viele Wochen vergehen. Nachhilfe muss jedoch meistens zeitnah in Anspruch genommen werden, denn Lehrpläne und Klausurtermine sind fix und richten sich nicht nach der Bearbeitungsgeschwindigkeit der Arbeitsagenturen oder Sozialämter. Bis ein Antrag genehmigt wird, ist es für versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler möglicherweise zu spät.

Die genehmigten Leistungen sind teilweise ineffizient

Wird ein Antrag genehmigt, ist die konkrete Leistung nicht immer sinnvoll. In fast allen Fällen wird im Raum Bonn nur Nachhilfe im Gruppenunterricht gefördert. Diese ist jedoch ineffizienter als persönlicher Einzelunterricht. Gerade Schülerinnen und Schüler, die auf konkrete Prüfungssituationen vorbereitet werden müssen, profitieren von einem individuellen Nachhilfeprogramm. Im Gruppenunterricht lassen sich zwar im Zweifelsfall mehr Schülerinnen und Schüler zu niedrigeren Kosten unterbringen, aber was der Statistik des Ministeriums hilft, muss für die Betroffenen noch lange nicht sinnvoll sein.

Entscheidungen sind oftmals nicht nachvollziehbar

Auch der Umfang der genehmigten Leistungen ist nicht immer nachvollziehbar. So werden maximal 35 Nachhilfestunden pro Unterrichtsfach gewährt. Bei Folgeanträgen – für das nächste Schuljahr – sind es jedoch nur noch maximal 20, auch wenn es sich um neue, andere Fächer handelt. Auch die konkreten Zahlungen für die Leistungen entsprechen nicht immer den Anforderungen. Sie erfolgen unregelmäßig oder wenig sinnvoll gestückelt. Fragt man bei der zuständigen Auskunftsstelle nach, sind die Auskünfte manchmal widersprüchlich oder unvollständig.

Das AHA!-Nachhilfeinstitut Bonn hilft bei der Beantragung von Leistungen aus dem Bildungspaket

Bei der praktischen Umsetzung des Bildungspakets herrscht – zumindest im Raum Bonn – noch signifikanter Nachholbedarf.  Allen Widrigkeiten zum Trotz sollten Eltern ihre Ansprüche geltend machen. Gerne unterstützt Sie das AHA!-Nachhilfeinstitut Bonn dabei, Nachhilfeleistungen zu beantragen.

 

Wer kann Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes erhalten?

 

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. bzw. 25. Lebensjahres aus Familien, die

  • Arbeitslosengeld II / Sozialgeld (Sozialgesetzbuch Buch II – SGB II)
  • Sozialhilfe (Sozialgesetzbuch Buch XII – SGB XII)
  • Leistungen in besonderen Fällen (§ 2 AsylbLG) entsprechend der Sozialhilfe
  • Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG)
  • Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoGG) beziehen.
  • Für Bezieher von Arbeitslosengeld II / Sozialgeld (SGB II) können die Anträge natürlich auch im Jobcenter Bonn gestellt werden. Von dort werden die Anträge der Servicestelle Bildung und Teilhabe zugeleitet.

 

Anschrift:

Amt für Soziales und Wohnen

Servicestelle Bildung und Teilhabe

Hans-Böckler-Straße 5

53225 Bonn