Unterrichtsausfall von 10% ist die Regel

Unterrichtsausfälle müssen oftmals selbstständig kompensiert werden

Unterrichtsausfälle sind an deutschen Schulen offenbar an der Tagesordnung. Wozu es keine offiziellen bundesweiten Zahlen gibt, belegen zwei aktuelle Studien vom Deutschen Lehrerverband und vom Deutschen Philologenverband.

Jede zehnte Unterrichtsstunde findet nicht regulär statt

Laut der Studie des deutschen Lehrerverbandes fallen rund zehn Prozent der Unterrichtsstunden an deutschen Schulen entweder vollständig aus oder werden nur unzureichend vertreten.  Je nach Schulform und damit Länge der Schullaufbahn entfällt dadurch bis zu einem Jahr Unterricht. Der Deutsche Philologenverband kommt auf ähnliche Ergebnisse. Seine Studie geht von drei bis vier Prozent komplett entfallenen Unterrichts aus und zusätzlich vier bis sechs Prozent, der nicht adäquat vertreten wird.

Besonders betroffen sind Gymnasien und Berufsschulen

Am höchsten sind die Ausfälle bei Gymnasien und Berufsschulen. Hier herrscht ein teilweise eklatanter Mangel an Lehrkräften, die bei Ausfall der regulären Lehrer einspringen könnten. Absurderweise sind gleichzeitig zehntausende junge Lehrer ohne feste Anstellung, so der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes. Am wenigsten von Lehrermangel betroffen sind Grundschulen.

Verpasste Inhalte müssen außerschulisch nachgearbeitet werden

Entfallener Unterricht bedeutet auch, dass die vorgesehen Inhalte nicht adäquat oder gar nicht vermittelt werden. In den Prüfungen werden sie trotzdem vorausgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler müssen den verpassten Stoff außerhalb der Schule selbstständig nachholen. Daher sind sie verstärkt auf Nachhilfeangebote angewiesen, die ihnen bei der Aufarbeitung helfen. Das AHA!-Nachhilfeinstitut Bonn unterstützt Schülerinnen und Schüler gerne bei der Aneignung von Inhalten und der Vorbereitung auf Prüfungen.